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23 | 05 | 2013
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Österreich stellt den Präsidenten der Europäischen Chemiker. 

 

Eine höchst erfreuliche Nachricht: Noch vor Beginn des von den Vereinten Nationen ausgerufenen „Internationalen Jahrs der Chemie“ 2011 wurde ein Österreicher von den Europäischen Chemischen Gesellschaften zum neuen Präsident gewählt.  

Ulrich Schubert von der TU Wien wird für 3 Jahre der EuCheMS, der Dachgesellschaft der europäischen chemischen Gesellschaften in Brüssel vorstehen  Er tritt sein Amt als incoming president  per Jänner 2011 an und wird per 2012 die Verantwortung vom Spanier Luis Oro übernehmen. 

Die von der Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCH) unterstützte Kandidatur und die erfolgte Wahl lassen vielfältige positive Effekte für die universitäre und industrielle Chemie in Österreich erwarten. Sie erfolgte auf Grund des Vertrauens unserer traditionellen westlichen Partner und wurde von Staaten des CEE- Raumes mitgetragen. Mit diesen konnten gerade in den letzten Jahren von Österreich aus intensive wissenschaftliche und organisatorische Kontakte geknüpft werden. 

„Die Entscheidung ist nicht nur ein fachpolitischer Erfolg, sondern ist besonderes auch von einer breiten Unterstützung seitens Industrie, Universitäten, Behörden und NGO`s gekennzeichnet. Wir erhoffen uns von ihr langfristig auch die dringend erforderlichen Nachhaltigkeitsimpulse für Ausbildung, Forschung, Lehre und industrielles Umfeld am Chemiestandort Österreich. Entsprechende Initiativen besitzen nunmehr eine zusätzliche direkte Anlaufstelle mit internationalem Kontext.“ stellte Haio Harms, Präsident der GÖCH anlässlich des erfolgreichen Abschlusses der durch ihn in die Wege geleiteten Kandidatur erfreut fest. 

Zur Person :

Ulrich Schubert ist seit 1994 ordentlicher Professor für Anorganische Chemie / Materialchemie an der Technischen Universität Wien.

Seine internationalen Erfahrungen sammelte er sowohl in den Vereinigten Staaten von Amerika (University of Southern California, Stanford University) als auch in Europa, mit den Stationen Nottingham, Padua, Vilnius, Straßburg und zuletzt Würzburg vor seinem Ruf nach Wien. Er ist Träger zahlreicher internationaler Preise und Auszeichnungen.

Als Hochschullehrer engagiert sich Ulrich Schubert besonders für die Förderung von Talenten sowie für die Qualität der gesamten universitären Ausbildung; als Mitglied im Kuratorium des Wissenschaftsfonds (FWF) liegt ihm die Förderung der Forschung und deren Umsetzung in die praktische Anwendung am Herzen. Des Weiteren ist er auf nationaler Ebene unter anderem ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Mitglied des Senats der Christian-Doppler Forschungsgesellschaft. Zu seinen internationalen Funktionen zählen seine Fellowship in der Royal Society of Chemistry (UK) und die Mitgliedschaften in der deutschen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und im Komitee der Excellenzinitiative der deutschen Forschungsstiftung.

Ulrich Schubert ist Mitglied mehrerer europäischer chemischer Vereinigungen und war von 2001 bis 2004 Präsident der Gesellschaft Österreichischer Chemiker. 

Weitere Informationen bei: Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCH).

Nutzen Sie bitte die Adresse: www.goech.at   oder rufen Sie an 01 587 42 49

 

Die Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCH)

ist Österreichs größte chemische Gesellschaft mit rund 1900 Mitgliedern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung mit einem hohen Anteil von Studierenden und fördernden Firmenmitgliedern. Sie

  • nimmt aktiven Einfluss auf die Verbesserung der Chemieausbildung an unseren Schulen und Hochschulen und auf chemierelevante Gesetze und Verordnungen
  • trägt durch Fach- und Diskussionsveranstaltungen, Gutachten und Fachpublikationen zur Lösung aktueller Probleme bei
  • bietet rasche Auskunft zu aktuellen Themen aus dem Bereich der Chemie und zu entsprechenden beruflichen Fragestellungen.
  • führt Fachkollegen des In- und Auslandes zur Bearbeitung fachlicher und gesamtgesellschaftlicher Themen in fokussierten Arbeitsgruppen und den Zweigstellen zusammen
  • fördert Chemie-Studierende durch diverse Veranstaltungen und regelmäßige Fachvorträge international anerkannter Experten und - gemeinsam mit dem Fachverband der chemischen Industrie Österreichs (FCIO) - durch jährliche Prämierung von herausragenden Diplomarbeiten und Dissertationen und durch die Vergabe von Reisestipendien
  • stärkt die internationale Vernetzung durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit anderen Gesellschaften, Mitwirkung in internationalen Gremien, Mitherausgabe von Zeitschriften und Veranstaltung internationaler Kongresse und Symposien 
  • arbeitet in Vorträgen, Tagungen, öffentlichen Diskussionsveranstaltungen und Publikationen an der Vertiefung des Wissens um die Bedeutung der Chemie in all ihren verschiedenen Bereichen sowie der angrenzenden Wissenschaften in der Öffentlichkeit.
  • widmet den spezifischen Anliegen der chemischen Analytik besondere Aufmerksamkeit durch die ASAC (Österreichische Gesellschaft für Analytische Chemie in der GÖCH, www.asac.at)

 

 

European Association for Chemical and Molecular Sciences (EuCheMS )

           

            Die EuCheMS vereint europaweit über 150.000 Chemiker.

            Näheres unter www.euchems.org

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 21. Oktober 2010 um 11:47 Uhr